Lausitz I 2016

Team Weber Diener: Kurzprogramm vor großer Kulisse

Das Team von Emil Weber und Rolf Diener war am vergangenen Wochenende nur mit einem Fahrer bei der SUPERBIKE*IDM am Start. Christian Stange aus der
Superstock 600-Abteilung, derzeit Zweiter der Gesamtwertung und punktgleich mit dem Ersten, musste bei dem Ausflug an den Lausitzring zuschauen. Denn
das Wochenende im Rahmen der Deutschen Tourenwagenmasters DTM war für die Klasse Superbike plus Superstock 1000 Kategorie reserviert. Daher konnte
sich die Mannschaft um Teamleiter Evren Bischoff ganz auf die Arbeit rund um ihren Kawasaki-Piloten Stefan Kerschbaumer konzentrieren.
Stefan Kerschbaumer war wie immer tiefenentspannt unterwegs und liess sich weder durch die imposante Kulisse am Lausitzring, noch durch die gut gefüllten Zuschauerränge oder die wegen der Autos geänderte Streckenvariante
am Lausitzring aus der Ruhe bringen. «Es war echt eine Menge los», so Kerschbaumers Eindrücke. «Und es war imposant, was die Auto-Industrie so alles auffährt. Für uns war der Zeitplan mit den langen Pausen natürlich etwas
fad. Aber das ging uns allen so. Die Autos selber waren keine allzu große Verlockung. Drei, vier Runden ist das nett, aber dann reicht es auch schon. Die Auto-Variante der Strecke ist vor allem in der ersten Kurve gewöhnungsbedürftig.
Auch die Spitzkehre in Richtung Kurzanbindung ist nicht wirklich flüssig.»
Im Training hatte Kerschbaumer nicht allzu viele Wünsche in Sachen Set-up-Änderungen und erstmals in dieser Saison qualifizierter er sich mit seiner Kawasaki unter
dem Top-Neun der gemeinsam mit den Superbikern ausgetragenen Trainings. Nach der Superpole freute er sich über Superstock-Startplatz 3.
Ins erste Rennen startete Kerschbaumer mit einem beherzten Start und mischte gleich im Kampf um einen Podestplatz mit. «Ich konnte gut mithalten», schildert
er, «Danny de Boer war an der Spitze weg, aber in der ersten Hälfte war ich gut bei Roman Stamm und Luca Grünwald dabei. Später musste ich etwas abreissen
lassen, da ich mich mit dem Grip etwas schwer getan habe. Von hinten hatte ich keinen Druck.» Viel ausrichten konnte Kerschbaumer nicht mehr, da nach einem
Motorplatzer an dem Motorrad eines Konkurrenten und anschließender Ölspur das Rennen abgebrochen werden musste. Kerschbaumer sah als Vierter das Ziel.
Eine Revanche am Sonntag gab es nicht. Nach vier Runden musste das Rennen abgebrochen werden und wurde auch nicht wieder neu gestartet. Ein Gewitter mit Starkregen war über dem Lausitzring niedergegangen und hatte alles unter Wasser gesetzt. Die Rennleitung sah sich veranlasst, auch den angedachten Re-Start ersatzlos zu streichen.

Zurück
EINSATZ VON COOKIES
Diese Webseite verwendet Cookies, um Dir ein bestmögliches Surf-Erlebnis zu ermöglichen. Diese Daten werden anonym erhoben und dienen nicht für die Erstellung von Nutzungsprofilen oder anderer weiterführender Verwendung. Sämtliche Informationen zu verwendeten Cookies und eingebundenen Diensten finden Sie hier:Datenschutzerklärung
Erst durch das aktive Zustimmen mit Klick auf den Button "Akzeptieren" werden sämtliche Dienste(wie z.B. Google Maps, Youtube,..) welche Cookies setzen geladen
Auswahl speichern:
Beim speichern der Auswahl wird diese für deinen aktuellen Rechner ein Jahr lang gespeichert